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Die Stadt zu ihrem Fluss hin öffnen: Von der Ill bis zum Rhein

Historisch gesehen entstanden die Stadt und das Leben Straßburgs rund um das Münster auf der Grande-Île am Ufer der Ill.

Um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert wurde Straßburg deutsch. Die zu dieser Zeit vollzogene Erweiterung durch die Errichtung der Neustadt führte dazu, dass Straßburg sich nicht nur auf die Grande-Île konzentrierte und näher an den Rhein heranrückte. Die Avenue des Vosges (Vogesenstraße) bis zur Avenue de la Forêt-Noire (Schwarzwaldstraße) bildete die Grundlage der städtischen Verbindung zwischen Straßburg und Deutschland. Rund um den Rhein entstand eine Bade- und Freizeitkultur. Schon damals überquerte eine Straßenbahn den Fluss. Der Rhein war keine Grenze, sondern ein Fluss, der durch Straßburg-Kehl am Rhein floss.

Ein Jahrhundert später öffnet eine neue Phase des urbanen Wandels entlang der Becken, welche die Ill mit dem Rhein verbinden, die Stadt zu ihrem Fluss hin.

Von den ehemaligen Seegmuller-Lagerhäusern auf der Halbinsel Malraux bis zum Rheinhafen (Port du Rhin) verbindet die Achse der „Hafen-Stadt“ (Ville-Port) die Straßburger mit ihren deutschen Nachbarn. Die Fußgängerbrücke im Garten der Zwei Ufer (Deux-Rives), die deutsch-französische Tram und die zukünftigen Stadtviertel stärken somit die Verbindungen zwischen Straßburg und Kehl, zwischen Ill und Rhein.