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Eine deutsch-französische Tramway

Anfang des 20. Jahrhunderts war Straßburg deutsch, der Rhein keine Grenze, und bereits damals verband eine Straßenbahn die elsässische Hauptstadt mit der Stadt Kehl. Heute kehren die Tramway und die Stadt an den Rhein zurück.

In Vorwegnahme der Veränderungen an den Standorten Citadelle, Starlette, Coop und Rives du Rhin verbindet die Tramway die Straßburger und die Kehler Innenstadt. Sie überquert den Rhein über eine neue Brücke, die von Marc Barani entworfen wurde.

Als Antrieb für eine nachhaltige und verkehrsberuhigte Stadt stehen Tramway, Fahrräder und gemeinschaftliche Mobilität somit im Zentrum der Straßburger Stadtentwicklung.

Straßburg als größte Fahrradstadt Frankreichs hat bereits sehr früh die Herausforderung einer Innenstadt mit Fußgängerzone und Straßenbahnanschluss angenommen. Während sich die Stadt ausdehnt und sich an Deutschland anbindet, verkörpert die Tramway die grenzüberschreitende Verbindung und bestätigt sich als Motor der Stadtentwicklung.

Das Städtebauprojekt begleitet somit den Aufschwung der sanften und nachhaltigen Mobilität. Ein enges Netz sanfter Mobilitätswege für den nicht-motorisierten Verkehr (Fuß- und Radwege) durchzieht die Stadtviertel. Das Abstellen der Pkw erfolgt zentral über Parkplatzsharing innerhalb von Silo-Parkhäusern. Die Freizeit- und Spielmöglichkeiten im öffentlichen Raum werden durch die Schaffung von Gässchen und verkehrsberuhigten Straßen gefördert. Mobilitätsdienstleistungszentren (Car-/Fahrradsharing, Reparatur,…) lassen sich innerhalb der Stadtviertel nieder.