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Wohnen in einer Hafenstadt

Im Hafen zu wohnen heißt, am Wasser zu wohnen. Am Rheinhafen (Port du Rhin) geben der Fluss, die Kais, die Ufer und Becken dem Gelände und somit auch dem Projekt die Struktur vor. Sie bieten außergewöhnliche Lebensräume am Wasser.

Im Hafen zu wohnen heißt auch, in einem atypischen Kulturerbe zu wohnen. Die ehemaligen Waffen-Lagerhäuser von Seegmuller rund um die Halbinsel Malraux beherbergen bereits neue Einrichtungen. Die Mediathek Malraux, das Shadok, das Internationale Studierendenwohnheim, Restaurants, Büros und Wohnungen füllen die ehemaligen Hafenbauten mit neuem, kulturellen Leben.

Rund um Citadelle, Starlette, Coop und Rives du Rhin verwandelt sich der Rheinhafen heute in neue Stadtviertel.

Wasser umgibt das neue Quartier Citadelle. Die obere Promenade verbindet das Viertel mit dem Parc de la Citadelle und bietet einen Panoramablick auf den Hafen und seine Becken. Der Hafen wird hier durch die Präsenz verschiedenster Aktivitäten wie bspw. die Fabrik von Café SATI und die Reparaturwerkstätten von Batorama verkörpert. Parallel dazu bleibt die von Backsteinen geprägte Hafenarchitektur erhalten – hier sollen Restaurants und Freizeiteinrichtungen einziehen.

Im Starlette entlang des Vauban-Beckens sind der Hafen und das Wasser allgegenwärtig. Ein parallel zum Becken und zu den Schienen verlaufender Park bietet die Möglichkeit zur Entspannung mit Blick auf die Schiffe und die wenigen Güterzüge.

Bei der Coop offenbart der Hafen seine besondere Architektur und seine Weitläufigkeit. Die Mälzerei, die Kräne des Handelsbeckens (Bassin du Commerce) und die Hafenmeisterei verstärken diese Vorstellungswelt und diese so besondere Landschaft Straßburgs. Nur einen Steinwurf von der Coop und der Hafenmeisterei entfernt hat der Port Autonome de Strasbourg von Neuem seinen Sitz.

Durch das Projekt Deux Rives – Zwei Ufer erfindet Strasbourg Ville-Port somit einen neuen städtebaulichen Mix. Das Projekt entwickelt neue Lebens- und Wohnräume und begleitet gleichzeitig die Entwicklung der Aktivitäten des Port Autonome de Strasbourg. Das Gebiet wird neue Dienstleistungen und Verkehrswege für die Unternehmen und Hafenmitarbeiter anbieten: die Hafenverbindungsstraße Rue du péage, neue Rad- und Fußwege, öffentlicher Nahverkehr, Einzelhandelsgeschäfte und Freizeitanlagen, Wirtschaftsräume und -dienstleistungen der Coop… Das Projekt bezweckt ebenfalls die Gründung neuer Kooperationen zwischen wirtschaftlichen Akteuren im Hafen, soziokulturellen Akteuren und Bürgern.