Blick auf die Starlette-Schule vom Bassin Vauban – Bildnachweis: Le Penhuel et associés

Wir stellen vor: die neue Starlette-Schule

Am Mittwoch, dem 16. September 2026, erteilte die Jury dem Projekt der Architektenbüros Le Penhuel & associés (federführend) und Ballast architectes den Zuschlag. Hier die Einzelheiten über den Ablauf und das Projekt der Gewinner.

Eine neue Vor- und Grundschule im Starlette-Viertel

Die Schule des Starlette-Viertels liegt zwischen der Allée Yvonne Foinant und der Allée Katherine Graham, direkt am Bassin Vauban. Sie wird fünf Vorschul-, sieben Grundschulklassen und eine Integrationsklasse umfassen.

Das Gebäude vereint zwei Schulen unter einem Dach: die Vorschule im Erdgeschoss und in der ersten Etage mit Zugang durch die Eingangshalle sowie die Grundschule in der ersten und zweiten Etage, die man durch den Schulhof erreicht. Die Wege (Eingänge und Flure) sind so konzipiert, dass sich die SchülerInnen während der Schulzeit nicht kreuzen.

Als Element der baulichen Integration des Starlette-Viertels hat das Projekt die Jury im September 2026 in mehrfacher Hinsicht überzeugt: weite Ausblicke auf das Bassin Vauban, Kombination aus Beton mit Rastermuster und Ziegelsteinen, an Hafenarchitektur erinnernder stufenförmiger Aufbau, Dachterrassen mit diversen Nutzungsmöglichkeiten.

Ziel ist es, den Passivhaus-Standard für Gebäude mit sehr niedrigem Energieverbrauch zu erfüllen. Zudem wurden CO2-arme Baukonzepte wie eine Skelettkonstruktion aus kohlenstoffarmem Beton, die zudem optimal auf das Erdbebenrisiko abgestimmt ist, oder auch Beton-Holz-Fußböden mit Holz aus heimischen Wäldern eingesetzt. Schließlich spiegelt auch ein Ansatz der bioklimatischen Architektur die baulichen Ambitionen der Schule: Ihre Ausrichtung optimiert den Nutzungskomfort im Winter, und Lösungen wie der begrünte „Oasen-Hof“ sorgen für Frische im Sommer.

Schließlich wird die Schule ihre Pforten auch für die Nachbarschaft öffnen: Menschen, die im Viertel wohnen oder arbeiten, können zwei 250 m2 bzw. 80 m2 große Säle außerhalb der Schulzeit nutzen.

Das Merkblatt enthält alle Details über die Starlette-Schule: hier klicken.

Gewinner der Ausschreibung:

Agence Le Penhuel & associés (federführend), Ballast architectes, Acte2Paysage (Landschaftsarchitekturbüro), I+A (Tragwerksplanung), dB silence (Akustikplanung), serat (Planungsbüro), Vizea (Wärmetechnik-Planung), Ecohal (Küchenausstattung), Ecallard (Bauökonomie)

Zeitplan

  • Oktober 2025: Ausschreibung
  • September 2026: Bestimmung des Gewinnerprojekts
  • Juni 2027: voraussichtliche Beantragung der Baugenehmigung
  • September 2030: voraussichtliche Eröffnung zum Schuljahresbeginn

Le Penhuel & associés präsentiert die neue Schule aus verschiedenen Blickwinkeln