Strasbourg Deux—Rives
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Perspective présentant la Place des ouvrières de la Coopé et le bar à vin Niderwind au rez-de-chaussée de la Sérigraphie (Crédits perspective : Lucquet Architecte)

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Unternehmen, die sich in den Stadtteilen Citadelle, Starlette, Coop oder Rives & Port du Rhin ansiedeln, entscheiden sich für einen symbolträchtigen Standort der Eurometropole, in unmittelbarer Nähe zu Deutschland und mit direkter Straßenbahnverbindung zum TGV-Bahnhof Straßburg und dem Regionalbahnhof von Kehl am Rhein. Sie wählen damit auch bewusst ein innovatives Umfeld, das von zahlreichen Initiativen von Unternehmen und Genossenschaften geprägt ist

Das Projektgebiet Deux-Rives / Zwei-Ufer zählt zu den neun Standorten, die im Straßburger Pakt für eine nachhaltige lokale Wirtschaft als „für die Eurometropole von großem Interesse“ aufgeführt sind.

Hier werden Unternehmen durch Aktivitäten im Bereich Begleitung und Kompetenzentwicklung hervorragend unterstützt, so dass sie sich auf dem europäischen wie internationalen Markt entfalten können.

Die Neugestaltung der vier Stadtteile trägt auch zur Dynamik bereits existierender Wirtschaftszweige bei: Das Unternehmen Les Cafés Sati, das seit 1955 am Straßburger Hafen sitzt, verdoppelt seine Produktions- und Lagerkapazität und eröffnet neue Büroräume im Viertel Citadelle. Der Sitz des Straßburger Hafens (Port Autonome de Strasbourg) zieht in die Straße Port du Rhin um, nur einen Katzensprung von der Coop entfernt. Das Gebäude steht für die Verknüpfung von Stadt und Hafen und die aktive Einbeziehung der Wirtschaft in die Dynamik der neuen Stadtteile.

Vielfalt auf allen Ebenen

Mit über 35 % Flächenanteil für soziale und kulturelle Aktivitäten, Geschäfte, Büros, 5000 neuen Arbeitsplätzen sowie einem gezielt durchmischten städteplanerischen Konzept bietet jedes Stadtviertel einen ganz eigenen Rahmen für das Arbeitsleben. Nahe am Rhein und inmitten der Natur genießen Unternehmen hier doch alle Annehmlichkeiten einer lebendigen Stadt: Verkehrsanbindung, Geschäfte und Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe, zahlreiche Restaurants rund um die Coop und in direkter Nähe der Straßenbahnhaltestellen etc. Dabei ist Vielfalt auf allen Ebenen das Schlagwort: Zum einen wird im Viertel nicht nur gewohnt, sondern auch gearbeitet, zum anderen kennzeichnet sie das Arbeitsplatzangebot und die dort angesiedelten Geschäfte und Büros.

Die parallele Nutzung des Raums als Wohn- und Arbeitsort zeigt sich auch am Beispiel des Teilprojekts Quai Starlette, wo inmitten grüner Wohngebiete und entlang des Wassers 20.000m² Büroflächen mit 200 Wohnungen unterschiedlichster Art kombiniert werden. Eine bunte Mischung ist auch im Stadtteil Coop die Devise, hier setzen verschiedene Nutzergruppen durch ihr Zusammenspiel das ganze Potenzial der Stadt frei.

Die Coop – ein fruchtbares Ökosystem

Die Coop ist das wirtschaftliche Herz des Städteplanungsprojekts; ein Ort der Inspiration, der Innovation, des Teilens und des Austauschs. Seit 2014 verliehen verschiedene Festivals und Veranstaltungen dem Standort neuen Schwung. Künstler- und Kunsthandwerkerateliers sowie Akteure der Sozialwirtschaft sind bereits vor Ort und führen das Erbe der berühmten Einzelhandelskette Coop Alsace, die mehr als ein Jahrhundert lang hier ansässig war, fort.

Im historischen Verwaltungsgebäude der Coop befinden sich auf insgesamt 6000 m² Fläche kreativ geschnittene Büro- und Arbeitsräume Seite an Seite mit Wohnungen, Ateliers und Lofts, die von ihren zukünftigen Eigentümern noch individuell gestaltet werden können. Im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes entsteht rund um das Kaléidoscoop ein einzigartiges Ökosystem, an dem sich Vertreter der Sozialwirtschaft versammeln. Dieser grenzüberschreitende „Dritte Ort“ ist 2800 m² groß und fördert die Zusammenarbeit zwischen Projektträgern, Innovationen im sozialen und ökologischen Bereich und bietet in Kooperation mit der Maison de l‘Emploi Schulungen, aber auch Unterstützung für Projektträger an. Darüber hinaus finden sich dort Eventräume, Büros, ein Coworking-Space und Einrichtungen aus der Solidarwirtschaft.

In La Virgule finden Künstler und Kunsthandwerker, aber auch Kulturvereine sowie neue Produktionsbereiche wie Werkstätten für den Prototypenbau oder ein FabLab ein berufliches Zuhause. Hierzu gesellen sich Gemeinschaftsbüros, Orte der Gemeinschaft („Dritter Ort“) und Coworking-Spaces. Die Union sociale wird zum neuen Archiv der Straßburger Museen. In den riesigen Räumlichkeiten der Cave à vins (in der die Coop einst Wein lagerte und abfüllte), sind nun Eventräume, Ateliers und eine großzügige Degustationshalle untergebracht. Derweil entstehen in der Rue du Port du Rhin mehrere Büros, bei denen die Eigentümer auch die Rolle des Bauträgers übernehmen. Insgesamt werden im Stadtteil Coop auf 50.000 m² Gewerbeflächen hauptsächlich durch Akteure der Kreativwirtschaft und Sharing Economy genutzt.

Weiterbildung

In den neuen Stadtvierteln entstehen auch zusätzliche Hochschulstandorte:

Eine Hotelfachschule der Vatel-Gruppe, die auf der ganzen Welt zu verschiedenen Hotelmanagement-Berufen ausbildet, wird sich im Quartier Starlette ansiedeln. Auf dem 3.000 m² großen Campus werden bis zu 700 Studierende in einem internationalen Umfeld auf Französisch, Englisch und Deutsch unterrichtet. Die Studierenden erlangen ihr Wissen nicht nur in den Kursräumen, sondern auch in einer Hotelresidenz, einem Café und einem Ausbildungsrestaurant.

Kaléidoscoop bietet im Herzen des Stadtteils Coop neuartige Instrumente und Programme zur Kompetenzentwicklung und berufsbegleitenden Weiterbildung. Die lokale Arbeitsagentur Maison de l‘Emploi und die Neue Arbeit Lahr (Links einfügen) begleiten Erwerbstätige, die sich beruflich umorientieren möchten und einen neuen Arbeitsplatz, vielleicht sogar auf der anderen Seite des Rheins suchen.

Sämtliche Stadtteile liegen in unmittelbarer Nähe zur Universität Straßburg, die mit dem Fahrrad in nur 10 Minuten über die neue Fußgängerbrücke an der Spitze des Viertels Citadelle erreichbar ist.

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